Altes Testament

Antrag auf Fortsetzung der Projektgruppe »Anthropologie(n) des Alten Testaments«

Sehr geehrter Vorsitzender, lieber Kollege Meyer-Blanck, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Vorstands,

gemeinsam mit meinem alttestamentlichen Kollegen, Prof. Dr. Andreas Wagner (Bern/Darmstadt), beantrage ich hiermit die Fortführung der Projektgruppe »Anthropologie(n) des Alten Testaments« (nach Satzung § 14 (2) befristete Arbeitsgruppen) für den Zeitraum 2017-2019 bzw. 2018-2020.

Dankbar blicken auf die bisherige Förderung unserer Projektgruppe durch die WGTh in den Jahren 2014-2015 zurück, in denen wir jeweils unter breiter Teilnahme so gut wie aller im deutschsprachigen Raum an den Fragen der alttestamentlichen Anthropologie arbeitenden Kolleginnen und Kollegen zwei Tagungen in Wittenberg haben durchführen können. Die Auftakttagung 2014 diente der breiten Verständigung über gegenwärtig anstehende und durch die Teilnehmenden bearbeitete Forschungsfragen. Der entsprechende Tagungsband konnte im Frühsommer 2015 erscheinen. 2015 befassten wir uns auf diesem Hintergrund vertiefend mit »Individualität und Selbstreflexion in den unterschiedlichen Literaturen des Alten Testaments«. Die Debatten auf der Tagung erwiesen sich als so fruchtbar, dass dieses Thema anhand weiterer Literaturbereiche 2016 fortgeführt werden soll.

Sowohl auf Grund der Kontinuität innerhalb der Gruppe der Teilnehmer/innen als auch durch die Chancen dieser dichten und unaufwendigen Arbeitsform gab es bei den Mitwirkenden und auch bei den Initiatoren, Kollegen Wagner und mir, den Wunsch für einen zweiten Dreijahreszyklus diese Projektgruppe fortzuführen, was wir hiermit beantragen. Sowohl die materielle als auch die ideelle Förderung durch die WGTh gibt der Thematik und Arbeit zusätzliche Sichtbarkeit und ermöglichte in den beiden Tagungsrunden jeweils auch die Einwerbung weiterer DrittmitteL Das bewährte Instrument befristeter Arbeitsgruppen innerhalb der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie erscheint uns als eine sinnvolle Möglichkeit, der miteinander begonnenen Forschungsarbeit weitere Impulse zu geben, nicht zuletzt in der Verknüpfung protestantischer und katholischer Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Planung und Vorbereitung der Tagungen liegen weiterhin in Händen von Prof. Andreas Wagner und meiner Person, jeweils abhängig vom Profil der Fachtagungen unter Hinzuziehung von weiteren Kolleginnen/Kollegen. Unterstützung in der organisatorischen Durchführung und evtl. die Bereitstellung von interdisziplinärer Kompetenz kann durch das Zentralinstitut »Anthropologie der Religion(en)« in Erlangen (https://www.zar.fau.de) geleistet werden, dessen Initiator und Sprecher ich bin.

Der Leiter der Fachgruppe Altes Testament sowie Sie selbst, lieber Herr Meyer-Bianck, haben bereits früher signalisiert, dass eine Fortführung der Projektgruppe für weitere drei Jahre eine gut denkbare Option ist. Für 2017 planen Andreas Wagner und ich einmalig die Wahl eines größeren Formates mit anderer Finanzierung. Abhängig vom Erfolg dieser Bemühung wären wir für eine Förderung durch die WGTh in den Jahren 2018-2020 oder- falls dies nicht zustande kommen sollte- 2017-2019 dankbar. Über eine befürwortende Entscheidung des Vorstands und eine entsprechende Fortführung der Projektgruppe würden wir uns freuen.

Für Rückfragen - evtl. auch in Vorbereitung ihrer nächsten Sitzung -stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit besten Grüßen- auch im Namen von Andreas Wagner

Ihre

Prof. Dr. Jürgen van Oorschot

Kontaktdaten

Prof. Dr. Jürgen van Oorschot
Friedrich-Aiexander Universität Erlangen-Nürnberg
Fachbereich Theologie
Kochstr. 6
D- 91054 Erlangen
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