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 Was heißt Natur? (VWGTh 43)

eva cover 04158 VWGTh 43 Graeb Schmidt


Philosophischer Ort und Begründungsfunktion des Naturbegriffs

Natur und Rationalität – diese beiden Begriffe, die in der Tradition als Abgrenzungsbegriffe gegeneinander gebraucht wurden, rücken in der Gegenwart in verschiedener Weise näher aneinander. Es stellen sich diesbezüglich Fragen: Welche Rolle spielt die Natur als materiale Symbolisierung des Vorgegebenen in der Bestimmung der Eigenart und Reichweite der Vernunft? Was bedeutet die Rede vom »Natürlichen« anlässlich einer noch nie dagewesenen Durchdringung von Technik und Natur? Nachdem ihre herkömmlich normative Gestalt – abgebildet im Gedanken des Naturrechts – bereits in der Neuzeit brüchig wurde, wird in der Moderne ihre kulturelle Bedingtheit und Geschichtlichkeit thematisch. Ihre geltungstheoretischen Ansprüche werden damit modifiziert, wenn nicht gar in Frage gestellt. 

In den Beiträgen des Bandes wird die Natur in ihrer doppelten Bestimmung in den Blick genommen werden, zum einen selbst die materiale Basis der Vernunft zu liefern und somit kulturbestimmend wirksam zu sein, zum anderen aber auch als Grenzbestimmung für das »Unhintergehbare«, dessen Überschreitung immer nur in Aporien führen kann.

Was heißt Natur?
Philosophischer Ort und Begründungsfunktion des Naturbegriffs

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), 43
Elisabeth Gräb-Schmidt (Hrsg.)

2015
288 Seiten | 15,5 x 23 cm
Paperback
WGS 2542
ISBN 978-3-374-04158-9

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