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Geschichts- und literaturwissenschaftliche Beiträge zum Geflecht von Faktizität und Fiktionalität (VWGTh 46)

eva cover 04791 VWGTh 46 Landmesser Zimmermann


Text und Geschichte sind untrennbar miteinander verbunden. Ihr Zusammenhang muss mehrdimensional betrachtet werden: Weder erzählen Texte »die« Geschichte als bloßen Faktenbericht noch hinterlässt die Geschichte Quellentexte, durch die eine objektive historische Rekonstruktion möglich wäre. 

Die von Aristoteles eingeführte, nur scheinbar klare Trennung zwischen Geschichtsschreibung und Dichtung muss am Grau der Wirklichkeitserzählungen scheitern. Vielmehr stehen Text und Geschichte, Fiktionalität und Faktizität, aber auch Sprache und Wirklichkeit in komplexen Wechselverhältnissen. Von Bedeutung sind dabei die sprachliche und inhaltliche Gestaltung eines Textes, dessen Perspektivität und Referenzialität sowie die interpretatorische Leistung von Autor und Rezipient.

Mit Beiträgen von Martin Bauspieß, Eve-Marie Becker, Detlev Dormeyer, Gerd Häfner, Stephan Jaeger, Stefan Jordan, Paul-Gerhard Klumbies, Christof Landmesser, Matías Martínez, Klaus Neumann, Heinz-Günther Nesselrath, Karin Peters, Jasmin Marjam Rezai-Dubiel, Robert Vorholt, Oda Wischmeyer und Ruben Zimmermann.

Geschichts- und literaturwissenschaftliche Beiträge zum Geflecht von Faktizität und Fiktionalität

Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (VWGTh), 46
Christof Landmesser | Ruben Zimmermann (Hrsg.)

2017
ca. 400 Seiten | 15,5 x 23 cm 
Paperback
WGS 2452
ISBN 978-3-374-04791-8

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